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Dörrgut

Kurz gesagt: Das zu trocknende Lebensmittel.

Beim Trocknen von Dörrgut kommt es auf einige Details an. Das zu trocknende Lebensmittel.

Was der Begriff bedeutet

Als Dörrgut bezeichnet man das Lebensmittel, das getrocknet wird, sei es Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze oder Fleisch. Die Vorbereitung des Dörrguts (Waschen, Schneiden, gegebenenfalls Blanchieren oder Marinieren) beeinflusst das Ergebnis wesentlich.

Worauf es ankommt

Im Zusammenspiel mit verwandten Themen wird die Bedeutung klarer.

Praxis-Tipp

Bei Fleisch gilt: nur mageres Fleisch verwenden, denn Fett trocknet nicht und verkürzt die Haltbarkeit.

Häufige Fragen

Beim Dörren stellen sich häufig folgende Fragen.

Wie dünn muss ich schneiden?

Für die meisten Lebensmittel haben sich 3-5 mm bewährt. Dünner geschnittenes trocknet schneller und wird eher knusprig, dicker geschnittenes bleibt biegsam. Wichtig ist vor allem gleichmäßige Dicke für ein gleichmäßiges Ergebnis.

Muss ich Gemüse vor dem Dörren blanchieren?

Nicht immer, aber bei manchen Gemüsesorten erhält kurzes Blanchieren vor dem Dörren Farbe und Nährstoffe besser und deaktiviert Enzyme, die die Qualität mindern könnten. Möhren profitieren zum Beispiel davon.

Bei welcher Temperatur dörrt man Kräuter?

Kräuter werden bei 35-42 °C getrocknet, weil sich die ätherischen Öle bei höheren Temperaturen verflüchtigen. Die Trocknung dauert dann nur zwei bis fünf Stunden.

Kann ich im Dörrautomat auch Nicht-Lebensmittel trocknen?

Manche nutzen Dörrgeräte auch für Blüten oder Bastelmaterial, aber aus Hygienegründen sollte ein für Lebensmittel genutztes Gerät nicht für ungeeignete Materialien verwendet werden. Im Zweifel beim Lebensmittelbetrieb bleiben.

Kann ich auch ohne Dörrautomat dörren?

Ja, etwa im Backofen bei niedrigster Temperatur mit einen Spalt offener Tür, durch Lufttrocknung von Kräutern oder in warmen Regionen an der Sonne. Ein Dörrautomat arbeitet allerdings gleichmäßiger und energieeffizienter.